ANA

Aktivitäten

Aktualisation: 09.05.2019 Leider müssen wir mitteilen, dass das Projekt in Travnik nicht funktioniert hat. Unsere Aktivistin ist mit ihren Kräften am Ende, da trotz ihrer Bemühen jegliche Wertsachen vom Gelände gestohlen und die Tiere entweder erschossen, vergiftet, erschlagen oder vom Gelände vertrieben worden waren. Der Baumbestand wurde vernichtet um diesen zu verkaufen. Traurigen Herzens müssen wir dieses Projekt in Travnik/Bosnien-Herzegowina als gescheitert erklären. Die Bevölkerung in diesem Land ist leider noch nicht so weit, um sich ernsthaft mit dem Tierschutz auseinanderzusetzen.

Wir haben zusammen mit einer Aktivistin in BiH (Travnik) ein gemeinsames Projekt angeschoben, dass wir als das erste gemeinsame Hilfe zur Selbsthilfe-Vorhaben, dass unsere volle Unterstützung erfährt. Von der Idee bis jetzt, ist einige Zeit verstrichen, aber es hat sich gelohnt.

Als Erstes wurde ein alter Golf Diesel angeschafft, der liebevoll den Namen „ rotes Wolftaxi“ bekommen hat. Diesen Namen verdient er sich seit mehr als einem Jahr. Er dient außer zur Verteilung von Futter an den verschiedenen Futterstellen der Stadt, auch als Unterschlupf, Übernachtungsquartier oder Krankenwagen für die Straßenhunde und Katzen. Auch nicht selten als Suchfahrtzeug, wenn die Meldung kommt, dass wieder Hund oder Katze, leider sehr oft mit gerade frisch geborenen Nachwuchs in den umliegenden Bergen ausgesetzt wurden.

Mittlerweile haben wir auch ein Grundstück von ca. 1 Hektar erworben, mit Gebäuden und Wasserquelle. Die Gebäude sind zwar zerstört worden im Krieg der 90er Jahre, aber die lassen sich wieder aufbauen. Sowie der Anschluss an das örtliche E-Versorgungsnetz wieder herstellen. Das Grundstück befindet sich unweit der Stadt.

Zudem haben wir bereits 3-4 hundert Meter Wildschutzzaun, sowie einen Wohnwagen im guten Zustand bereitliegen. Denn im kommenden Frühling wollen wir mit den Wiederaufbauarbeiten anfangen. Es soll eines Tages ein Zuhause sein, ein Gnadenhof werden für viele bedürftige Tiere.

Mit diesem unseren ersten Projekt Hilfe zur Selbsthilfe wollen wir ein Exemple statuieren und diesem Projekt weitere folgen lassen. Noch eine Anmerkung, die nicht unbedeutend ist: Es ist sogar gelungen, durch Spenden kurzfristig eine Garage zu erwerben, die sich am Stadtrand, in unmittelbarer Nähe unserer Aktivistin befindet und im Moment als Hauptquartier für die verletzten Tiere, den Müttern mit den Babys, als Lager für Futter und Decken und als Versteck für die geprügelten, misshandelten und ängstlichen Tieren dient.