ANA

Zusammenleben zwischen Mensch und Hund

Damit Hunde und Menschen harmonisch zusammenleben können, ist es wichtig, dass der soziale Kontakt zwischen ihnen die angemessene Form hat. In der Familie braucht auch ein Hund klare Regeln, an die er sich halten kann.

Besitzer und Hunde
Der menschliche Besitzer eines Hundes sollte beweisen, dass er ein Meister in Ruhe, Besonnenheit, Gelassenheit sowie konsequentem Verhalten ist. Er sollte Sicherheit im täglichen Leben vermitteln, vor allem in entscheidenden Situationen. Einmal festgelegt, sollten Regeln (z. Bsp. Tabuzonen oder vorgegebene Signale) konsequent angewendet werden.

Beim Hundetraining ist Schreien unakzeptabel, dies gilt in noch strengerer Form für körperliche Bestrafung. Die Körpersprache des Besitzers muss klar verständlich für den Hund sein und darf ihn nicht verunsichern oder verwirren. Was für den Menschen wie ein freundliches Annähern aussieht (direkt aufeinander zugehen, Blickkontakt, sich umarmen), kann vom Hund als bedrohlich und respektlos verstanden werden.

Kinder und Hunde
Damit Kind und Hund harmonisch und ohne Probleme zusammenleben können, muss das Kind wissen, wie es den Hund respektvoll behandelt. Kinder müssen die Notwendigkeit verstehen, die wesentlichen Grenzen des Tieres zu respektieren und das Tier in bestimmten Situationen nicht zu stören (z.Bsp. während dem Füttern, den schlafenden Hund nicht zu wecken, das Tier in Ruhe zu lassen wenn es sich zurückzieht). Kindern muss es bewusst gemacht werden, dass ein Hund kein Spielzeug ist, sondern ein lebendiges Wesen mit seinen eigenen Bedürfnissen und dass diese respektiert werden müssen. Kinder brauchen Anleitung von einem verantwortungsvollen Erwachsenen beim Erlernen dieser Prinzipien im Umgang mit Hunden.

Besucher und Hunde
Besucher, vor allem Kinder oder Personen die keine Erfahrung mit Hunden haben, können im Umgang mit diesen gravierende Fehler machen. Der Besitzer sollte ständig um das Wohl seines Hundes besorgt sein und darauf achten, dass die Besucher die Bedürfnisse des Hundes respektieren und gegebenenfalls einschreiten, um den Hund vor gedankenlosem und unangemessenem Verhalten zu beschützen.